Das Faszinierende am Schreiben
sind die vielen Möglichkeiten, die es bietet.
Wer schreibt, kann immer wieder neue Seiten an sich selbst entdecken. Er kann die Welt durch die Augen anderer sehen, in die Vergangenheit eintauchen, mit Sprache experimentieren.
Neugier, Beharrlichkeit und ein unbändiges Bedürfnis Geschichten zu erzählen, sind Voraussetzungen für das Gelingen.
Das Faszinierende am Schreiben
sind die vielen Möglichkeiten, die es bietet.
Wer schreibt, kann immer wieder neue Seiten an sich selbst entdecken. Er kann die Welt durch die Augen anderer sehen, in die Vergangenheit eintauchen, mit Sprache experimentieren.
Neugier, Beharrlichkeit und ein unbändiges Bedürfnis Geschichten zu erzählen, sind Voraussetzungen für das Gelingen.
„Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen.“
Joseph Conrad (1857-1924), brit.-poln. Autor
Das Faszinierende am Schreiben
sind die vielen Möglichkeiten, die es bietet.
Wer schreibt, kann immer wieder neue Seiten an sich selbst entdecken. Er kann die Welt durch die Augen anderer sehen, in die Vergangenheit eintauchen, mit Sprache experimentieren.
Neugier, Beharrlichkeit und ein unbändiges Bedürfnis Geschichten zu erzählen, sind Voraussetzungen für das Gelingen.
Der diesjährige Galeriesommer in Laubegast ist Ende Oktober mit zwei Ausstellungen,
einem Rekord von weit mehr als tausend Besuchern und vielen interessanten Gesprächen,
Kritiken und Anregungen zu Ende gegangen.
Für’s neue Jahr gibt es schon Pläne. Wir sehen uns.
„Eine so interessante, zum Nachdenken anregende Ausstellung hätten wir hier am Stadtrand von Dresden nicht erwartet.“
Die Familie aus Süddeutschland, die dieses Fazit zog, hatte mit ihrem Camper am Elbufer in Laubegast übernachtet und war an einem Samstagvormittag auf dem Weg zum Bäcker in unsere Galerie geradezu hineingestolpert. Sie wollten nur mal schauen, sagten sie. Ihr etwa achtjähriger Sohn wartete draußen. Er fand die Kanuten auf der Elbe interessanter, wurde aber neugierig, als der Besuch seiner Eltern länger dauerte als erwartet. Schüchtern trat er ein und stand wenig später sichtlich beeindruckt vor den „Künstlerplakaten“ unserer Ausstellung. Sie stammten aus privaten Archiven und spiegelten Geschichte, künstlerische Ereignisse und Verknüpfungen mehrerer Jahrzehnte in der DDR, in der Bundesrepuplik und in Lateinamerika wider. Ich gab mir Mühe, seine vielen Fragen zu beantworten und auch die Eltern staunten über seine Wissbegier.
Solche Erlebnisse sind es, die unserer ehrenamtlich arbeitenden Künstlergruppe von Jahr zu Jahr neue Kraft geben, die Kultur am Stadtrand zu beleben und unter dem Moto „Projekt Lebensräume“ von Juni bis Oktober Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen zu organisieren. Wie oft wir dabei den Nerv für aktuelle Probleme treffen, zeigen die hohen Besucherzahlen und die vielen interessanten, auch kontroversen Gespräche, die wir mit den Besuchern führen.
Ich selbst bin immer wieder beeindruckt, wie wichtig diese Begegnungen für meine eigene kreative Arbeit auf schriftstellerischen Gebiet sind. Damit gute, vielseitige Kunst entstehen kann, braucht es ausreichend Zeit und Raum. Genauso wichtig ist ein intensiver Gedankenaustausch nicht nur mit kunsterfahrenen Gesprächspartnern, sondern auch mit jenen, die sich bisher nur selten mit kreativen Projektionsmöglichkeiten beschäftigen konnten. Dass unsere Galerie Jahr für Jahr ein guter Ort dafür ist, freut mich sehr.
Der diesjährige Galeriesommer in Laubegast ist Ende Oktober mit zwei Ausstellungen,
einem Rekord von weit mehr als tausend Besuchern und vielen interessanten Gesprächen,
Kritiken und Anregungen zu Ende gegangen.
Für’s neue Jahr gibt es schon Pläne. Wir sehen uns.
„Eine so interessante, zum Nachdenken anregende Ausstellung hätten wir hier am Stadtrand von Dresden nicht erwartet.“
Die Familie aus Süddeutschland, die dieses Fazit zog, hatte mit ihrem Camper am Elbufer in Laubegast übernachtet und war an einem Samstagvormittag auf dem Weg zum Bäcker in unsere Galerie geradezu hineingestolpert. Sie wollten nur mal schauen, sagten sie. Ihr etwa achtjähriger Sohn wartete draußen. Er fand die Kanuten auf der Elbe interessanter, wurde aber neugierig, als der Besuch seiner Eltern länger dauerte als erwartet. Schüchtern trat er ein und stand wenig später sichtlich beeindruckt vor den „Künstlerplakaten“ unserer Ausstellung. Sie stammten aus privaten Archiven und spiegelten Geschichte, künstlerische Ereignisse und Verknüpfungen mehrerer Jahrzehnte in der DDR, in der Bundesrepuplik und in Lateinamerika wider. Ich gab mir Mühe, seine vielen Fragen zu beantworten und auch die Eltern staunten über seine Wissbegier.
Solche Erlebnisse sind es, die unserer ehrenamtlich arbeitenden Künstlergruppe von Jahr zu Jahr neue Kraft geben, die Kultur am Stadtrand zu beleben und unter dem Moto „Projekt Lebensräume“ von Juni bis Oktober Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen zu organisieren. Wie oft wir dabei den Nerv für aktuelle Probleme treffen, zeigen die hohen Besucherzahlen und die vielen interessanten, auch kontroversen Gespräche, die wir mit den Besuchern führen.
Ich selbst bin immer wieder beeindruckt, wie wichtig diese Begegnungen für meine eigene kreative Arbeit auf schriftstellerischen Gebiet sind. Damit gute, vielseitige Kunst entstehen kann, braucht es ausreichend Zeit und Raum. Genauso wichtig ist ein intensiver Gedankenaustausch nicht nur mit kunsterfahrenen Gesprächspartnern, sondern auch mit jenen, die sich bisher nur selten mit kreativen Projektionsmöglichkeiten beschäftigen konnten. Dass unsere Galerie Jahr für Jahr ein guter Ort dafür ist, freut mich sehr.
Der Arztberuf hat seit jeher viele Facetten. Obenan steht der Anspruch zu helfen, ursprünglich festgeschrieben im Eid des Hippokrates. Zugleich ist er eine krisensichere Lebensgrundlage, denn Krankheiten gibt es, seit Menschen die Erde bevölkern. In diesem Kreislauf zwischen humanitärer Hilfe und Kommerz arbeitet die Berliner Ärztin Susanne Winter, sechsunddreißig Jahre alt, Mitinhaberin einer Gemeinschaftspraxis im…
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Der Arztberuf hat seit jeher viele Facetten. Obenan steht der Anspruch zu helfen, ursprünglich festgeschrieben im Eid des Hippokrates. Zugleich ist er eine krisensichere Lebensgrundlage, denn Krankheiten gibt es, seit Menschen die Erde bevölkern. In diesem Kreislauf zwischen humanitärer Hilfe und Kommerz arbeitet die Berliner Ärztin Susanne Winter, sechsunddreißig Jahre alt, Mitinhaberin einer Gemeinschaftspraxis im…
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Fast jeder, der eine pharmazeutische, biologische oder ähnliche naturwissenschaftliche Ausbildung absolviert hat, erinnert sich mit gelindem Schrecken an die Aufgabe: Anfertigen eines „Herbariums“. Am Anfang steht die Suche nach einwandfreiem Pflanzenmaterial, entsprechend der Jahreszeit und relevant für den jeweiligen Fachbereich. Hat man ein schönes, möglichst blühendes „Kräutlein“ gefunden, heißt es pressen und trocknen. Danach folgt…
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Fast jeder, der eine pharmazeutische, biologische oder ähnliche naturwissenschaftliche Ausbildung absolviert hat, erinnert sich mit gelindem Schrecken an die Aufgabe: Anfertigen eines „Herbariums“. Am Anfang steht die Suche nach einwandfreiem Pflanzenmaterial, entsprechend der Jahreszeit und relevant für den jeweiligen Fachbereich. Hat man ein schönes, möglichst blühendes „Kräutlein“ gefunden, heißt es pressen und trocknen. Danach folgt…
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Auch in Zeiten von Hör- und elektronischen Büchern haben die Exemplare aus Papier und Druckerschwärze, oft mit farbenfrohem Einband und Illustrationen versehen, kaum etwas von ihrer Faszination eingebüßt. Viele Leser schwärmen vom sinnlichen Vergnügen, ein gutes Buch in Händen zu halten. Und damit meinen sie nicht nur den Inhalt. Taucht man darüber hinaus in die…
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Auch in Zeiten von Hör- und elektronischen Büchern haben die Exemplare aus Papier und Druckerschwärze, oft mit farbenfrohem Einband und Illustrationen versehen, kaum etwas von ihrer Faszination eingebüßt. Viele Leser schwärmen vom sinnlichen Vergnügen, ein gutes Buch in Händen zu halten. Und damit meinen sie nicht nur den Inhalt. Taucht man darüber hinaus in die…
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